Vor dem Entschluss zu einer kompletten Neuorientierung steht die Frage nach den Prioritäten im Leben und nach der individuellen Definition des Begriffes Lebensqualität. Immer wieder hören wir den Satz:" Ihr habt aber Mut!", wobei meist ein wenig Bewunderung oder Respekt mitschwingen, oder auch "Ja, das würde ich auch gerne machen, aber....". Ich habe diesen Schritt nie als besonders mutig empfunden, sondern immer als spannende und interessante Herausforderung. Natürlich kann ich jetzt keine Visitenkarte mit wichtig klingender beruflicher Position mehr zücken, und ich kann auch keine Fotos von "meinem Haus, meinem Auto und meinem Schaukelpferd" auf den Tisch blättern. Dafür kann ich jeden Morgen den Sonnenaufgang am Meer genießen, blicke rund um mich herum in freundliche Gesichter, nehme – nicht immer, aber immer öfter - die Dinge wie sie kommen (wem nützt es, wenn ich mich aufrege?) und beginne die Vorteile der "rubber time" zu schätzen. [weiter]






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