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Man soll ja immer vor der eigenen Türe zu kehren anfangen, und das haben wir bei unseren Angestellten auch getan: Sie verdienen - leistungsabhängig (!) - deutlich mehr, erhalten die Möglichkeit, sich weiteres Wissen anzueignen, müssen dafür aber auch ordentlich und pünktlich arbeiten, guten Service bringen und manchmal auch richtig hart arbeiten (auf jeden Fall was die balinesische Definition angeht ;-). Bei sozialen Problemen wissen sie, dass sie sich immer an meinen Mann oder mich wenden können und dass wir gemeinsam nach einer Lösung suchen (und diese bisher immer gefunden haben). Dass ich ein besonders offenes Ohr habe, wenn es um die Kinder geht, ist bekannt, auch das Thema Hygiene wird bei uns natürlich groß geschrieben. Es ist sicher nicht einfach für einen Balinesen, sich an eine europäische – und dann auch gleich noch eine deutsch-schweizerische ;-) – Arbeitsweise zu gewöhnen, und es wird nie 1:1 umzusetzen sein, aber, wie *Kaiser* Franz sagt, a bisserl was geht allerweil. Wenn man nur will. Wir hoffen jedenfalls, dass wir ein klein wenig beispielhaft für andere Arbeitgeber der Region sein können.
Um außerhalb unseres eigenen Betriebes die Bevölkerung und in diesem Fall die Kinder unterstützen zu können, sind wir aber eben auf Hilfe *von außen* angewiesen, wobei wir für jede Spende dankbar sind!!!!
Wie gesagt, jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt, und den haben wir ja jetzt schon getan! [zurück]
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